Das Mädchen

Werner Zillig:

Was war das für ein Leben, das die junge Schauspielerin Helga Anders führte! Sie wurde rasch berühmt, sie wurde verehrt, sie war das Mädchen am Ende der 1960er Jahre. Dann wandte sich die Welt von ihr ab. Ihr Tod 1986 war ein einsamer Tod.

Das vorliegende Buch ist keine Biographie, die das Leben von Helga Anders nachzeichnet. Es ist ein Roman, in dem sich Träume und Realitäten mischen. Zu einer Wirklichkeit, die am Ende in einer Überraschung aufglüht und dann – erstarrt und bleibt.

Über die Herkunft und das Leben der Münchener Schauspielerin Helga Anders (1948-1986) ist wenig bekannt. Nach ihrem Tod wurde Helga Anders rasch ein Teil eines allgemeinen Filmmuseums, das die grundlegenden biographischen Daten aufbewahrt, ohne sich um das Leben hinter den Geschichten zu kümmern. Die vorliegende Romanbiographie bringt Reales und Erfundenes zusammen: Zwei Männer, die beide in einem dunklen Hintergrund verbleiben, erforschen das Leben von Helga Anders und stellen dieses Leben dar. Oft entlang an bisher unbekannten Begebenheiten. Der Roman endet über ein Vierteljahrhundert nach dem Tod der Schauspielerin und dieses Ende bringt eine große Überraschung.


Werner Zillig, geboren 1949 in Haßlach bei Kronach, ist Linguist. Und er ist Schriftsteller. Bis 1990 schrieb er neben sprachwissenschaftlichen Büchern und Aufsätzen vor allem Science-Fiction-Geschichten und Science-Fiction-Hörspiele. 2004 erschien Zilligs Universitätsroman ›Die Festschrift‹. Seine verstreut erschienenen SF-Erzählungen veröffentlichte er 2017 unter dem Titel ›Mein Sonntag in Münster‹.

Leseprobe

Altan Verlag. ISBN 978-3-930 472-05-5